SV Fortuna ⚒ Chronik

Frischauf Bottrop

Gründungszeit 1931

Nach dem Krieg 1947

Das erste Spiel danach

Glanzlichter

Landesliga 79/80

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    Gründungszeit 1931
    Frischauf Bottrop
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    Das erste Spiel danach
    Nach dem Krieg 1947
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    Landesliga 79/80
    Glanzlichter

1931

In einer Gründungsversammlung im Jahre 1931 beschlossen 12 Bergmänner in einer Baracke auf dem Platz an der Tannenstraße die offizielle Gründung eines Fußballklubs. Der gegründete Fußballklub mit dem Namen Fortuna Gladbeck ging aus der Straßenmannschaft „Frischauf Bottrop“ aus der oberen Kappkolonie (die obere Zechensiedlung Rheinbaben) und der Hobbymannschaft „Grün-Weiß Bottrop“ aus der unteren Kappkolonie ( die untere Zechensiedlung Rheinbaben) hervor.

Frischauf Bottrop

Gruen-Weiss Bottrop

An einem Herbstsonntag des Jahres 1931 wollte man sich nach dem Spiel treffen um Vorstand und Geschäftsführung zu wählen. Dieser sollte dann endgültig die Fortuna offziell beim Westdeutschen Spielverband melden.
Veranstaltungsort des Gründungsdramas war der alte Platz an der Tannen- straße, genau da wo heute die Overbergschule steht. Genauer gesagt in einer Holzbaracke neben dem Fußballplatz.

Das Spiel gegen Blau- Weiß Hamborn wurde mit 7:1 verloren. Nach dem Spiel haben viele von den 35 Mitgliedern gesagt: „Mit sonne Krücken in einem Verband, nie und nimmer klappt dat!“ Von den 35 blieben letztlich nur 12 Mann übrig, wodurch man Mühe und Not hatte, für jedes Amt auch einen Mann zu finden. Für den nächsten Sonntag wurde dann ein leichter Gegner ausgesucht. Dabei war die Mannschaft gar nicht mehr komplett und ein Spieler von Schwarz- Weiß Gladbeck musste ausgeliehen werden. Mit 2:1 gewann man das Spiel und nach ein paar Tagen kamen dann auch die anderen zurück. Und so ging es dann los!

1932

Die erste richtige Spielstätte nach dem Fußballplatz an der Overbeckschule, war die „Rebbelmundsche Wiese“. Ab 1932 spielte die Fortuna auf dem sogenannten „schrägen Platz“. Heute ist von dem Platz nichts mehr zu sehen, über der Spielfläche baute man die Autobahn (A2 Oberhausen - Hannover).

Mitte der dreißiger Jahre wurde Fortuna Gladbeck in Fortuna Bottrop umbenannt. Das unten- stehende Foto zeigt die erste Mannschaft vor dem ersten Spiel unter dem neuen Namen.

Fortuna Gladbeck wird Fortuna Bottrop

1940

Zwischen 1941 und 1947 ruhte der offizielle Spielbetrieb. Es musste „gestundet“ werden, wie es damals so schön hieß. Die Entwicklung des Krieges, vorallendingen die Einberufungen zur Wehrmacht und zum Arbeitsdienst ließen keinen offizielle Spielbetrieb mehr zu.
Nach 1945 änderte so mancher Verein seine Farbe. Das auch die Fortuna hier mitmachte, hatte rein technische Gründe und keine politischen. Die Vorkriegstrikotfarbe Blau- Weiß konnte einfach deshalb nicht aufrechtgehalten werden, weil keine Trikots mehr vorhanden waren. Neue Trikots mussten also her, aber woher nehmen, wenn nicht stehlen. Da hat dann irgendwer alte Nazifahnen an Land gezogen, die waren allerdings nicht nur braun, sondern hatten häufig auch die alten Reichsnationalfarben, schwarz-weiß-rot. Besonders das Rot passte im Hinblick auf Fortunas Steinzeit sehr gut. So wurden die Fahnen schließlich zu rot- weißen Trikots vernäht. Die neue Vereinsfarbe war geboren. Mit dem Spiel gegen SV 1911 Bottrop wurde nach dem Krieg 1946 ein neuer Anfang gemacht. Das Spiel wurde prompt 0:3 verloren, aber das Ergebnis war weniger wichtig. Viel wichtiger war die Tatsache, dass man wieder Fußball spielte.
Nachdem Fortuna 1947 unter skandalösen Umständen, ohne dass es sportlich gerechtfertigt gewesen wäre in die Kreisklasse absteigen musste (den gerüchten nach, soll der VfB damals seine Hände im Spiel gehabt haben), gings 1948 wieder aufwärts.

(obere Reihe v.l.): Franz Nowacki, Junggebauer, Kaczmarek, Eisenbart, Schindler (unten v. l.): Koczanski, Post, Krause, Nikolaus, Badkowiak, Burmeister; Außen flankieren: Zeugwart Rodemers (l.) und Mannschaftsbegleiter Josef Nowacki.

Rheinbabenplatz, 1947

1950

Zu Beginn der Saison gelang eine glatte Sensation. Der Trainer von Schalke 04 Dr. Langelt, wurde verpflichtet. Er arbeitete dann 2 Tage mit Fortuna und 3 Tage mit dem FC Schalke 04. Wieso der Coup gelang? Ganz einfach: Wer hatte, der hatte, das galt schon damals. Und Fortuna hatte: Wäsche, und Anzüge aus dem Textilhaus Franke, Kohlen und Schnaps vom Pütt. Und das reichte für die noch sehr maßvollen Ansprüche der Trainer.
Der sportliche Erfolg blieb nicht aus. Bald wäre der Durchmarsch in die Gauliga gelungen, womit man dann mit dem VfB in einer Klasse gspielt hätte. Verheißungsvoller Beginn: Vor 3500 Zuschauern mit einem 2:0 gegen Rhenania. Es folgten noch ein paar Siege, aber leider alle unter Beteiligung von Karl Schneider, der vom SV 1911 herübergekommen war. Und mit der Bürokratie hatten die Fortunen schon damals nicht viel am Hut. Man hatte einfach übersehen, dass er noch gar nicht spielberechtigt war. Resultat: Punkteabzug und somit kein Aufstieg. Übrigens drängten nach dem 2:0 Erfolg über Rhenania 2500 Zuschauer in dem Garten der „Schattigen Buche“. Sein 25- Jähriges Jubiläum feierte Fortuna 1957.
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In dem recht pathetisch formulierten Vorwort heißt es:

"25 Jahre Spielverein Fortuna Bottrop 1932 beweisen eine unermüdliche Arbeit für den deutschen Sport. Diese Begebenheit dürfte Anlass sein, eine kurze Rückschau zu halten. Die nachfolgende Vereinsgeschichte soll all denen, die in unseren Reihen standen, denen, die noch im Verein sind, eine Erinnerung sein.

Diese Schrift soll allen danken, die den größten Teil ihrer Freizeit für den Verein und dem deutschen Sport opferten. Zugleich soll sie der Jugend und Mitgliedern Ansporn sein, all ihre Kraft zum Wohle des Vereins einzusetzen. Den Körper entwickeln durch Sport heißt den Geist stärken."

Vorsitzende damals waren Viktor Mikfeld und Karl Haßdenteufel. Das Vorwort zur Festschrift kam von Dr. Sievers, dem Bergwerksdirektor der Schachtanlage Rheinbaben.
Das nachfolgende Foto zeigt einen der früheren Nachkriegsvorstände. Der genaue Zeitpunkt dieser Aufnahme im Schatten der Fördertürme Rheinbaben, ließ sich nicht mehr ermitteln. Mit abgebildet ist auch der legendäre Vereinskassierer Hermann Eiden, der vom Gründungsdatum an sein Amt inne hatte. 1966 wurde Hermann beim überqueren der Horsterstraße von einem Auto angefahren und tödlich verletzt. In seinen Armen befand sich, wie könnte es auch anders sein, die sonntägliche Vereinskasse.

Vorstand vor den Rheinbabenschächten

1960

Im Jahre 1969 installierten Spieler und Mitglieder des SV Fortuna Bottrop in Eigenregie eine Flutlichtanlage auf dem Sportplatz Rheinbaben. Alt- Fortune Karl Haßdenteufel streicht Bälle mit weißer Binderfarbe an, damit sie das Licht besser reflektieren. Manche Leute behaupten, beim Fußball zeige es sich, dass die Bevölkerung des Ruhrgebietes eine große Familie ist. Wer das untenstehende Bild näher betrachtet muss sich zugestehen, dass dieser Eindruck nicht so ganz falsch ist. So etwa im Jahre 1970, der genaue Zeitpunkt lässt sich nicht mehr ermitteln, trafen sich zwei Altherren- Mannschaften auf dem Platz an der Rheinbabenstraße, um an einem Samstagnachmittag ein wenig Fußball zu spielen.

Karl Haßdenteufel streicht Bälle mit weißer Binderfarbe

1970

So etwa im Jahre 1970, der genaue Zeitpunkt lässt sich nicht mehr ermitteln, trafen sich zwei Altherren- Mannschaften auf dem Platz an der Rheinbabenstraße, um an einem Samstagnachmittag ein wenig Fußball zu spielen.
Dass der damals schon sehr populäre Torwart Norbert Nigbur dabei den Schiedsrichter mimte, gibt der Sache im nachhinein eine spezielle Färbung und stempelt diesen Samstagnachmittag zu einem durchaus bemerkenswerten Datum.

Ebenfalls auf dem Bild ist Ernst Pokarn. Bis heute besucht er mehrmals pro Woche den Rheinbabenplatz. 

(In trauter Runde v.l.): Edwin Galzinski, Kurt Anfeld, Lothar Albers, Horst Bessert, Ernst Pokarn, Fred Schlevinski, Herbert Dickgräber, Franz Nowacki, Harry Zingel, Norbert Nigbur, Hans Wawrziniak

Da, wo es brennt: Malessa kümmert sich um den verletzten Torwart Albani

Die Jahre 1975 bis 1979 wurden maßgeblich vom damaligen Trainer Helmut Malessa beeinflusst.

Mit Ihm stieg die Mannschaft 1976 in die Bezirksliga auf; mit Ihm erreichte sie den schönen 3:2 Erfolg beim Verbandsligisten FC Bocholt und fast wäre sie auch fast im Durchmarsch wieder aufgestiegen. Nicht nur wegen des großartigen Spiels, bei dem die Zuschauer nicht einen Moment spürten, dass es sich um Mannschaften handelte, zwischen denen drei Spielklassen standen. Sondern auch vor allen Dingen wegen dem Hattricks von Rainer Will. Der imponierte den Bocholter Halbprofis derart, dass sie ihn vom Fleck weg einkaufen wollten. Das knappe Scheitern an der Einkaufsmannschaft SuS Klosterhardt war zwar bedauerlich, dennoch kam das Abschneiden von Fortuna im 76er Pokal einer Sensation nahe. Auch die Meisterschaftssaison verlief außerordentlich erfolgreich. Als Neuling mischte man oben erfolgreich mit und schließlich war es ein einziger Punkt, der verhinderte, dass innerhalb von 2 Jahren der Sprung von der Kreisklasse in die Landesliga geschafft wurde. Noch heute sieht man Helmut Malessa oft auf der Sportanlage Rheinbaben.

1980

Die Saison 1979/1980 war die erfolgreichste. Es kann sicherlich kein Zweifel bestehen: Die Saison 1979/1980 war ein Glanzlicht in der Vereinsgeschichte.
Mit beiden Mannschaften stieg man auf, die 1.Mannschaft mit 7 Punkten Vorsprung in die Landesliga, die Reserve sogar mit 10 Punkten Vorsprung in die Kreisliga A. Leider wurde der Erfolg an der Rheinbabenstraße nicht heimisch.

In der nachfolgenden Landesligasaison war man schnell am Tabellenende zu finden, obwohl das aufgrund des Spielermaterials und der spielerischen Substanz gar nicht notwendig gewesen wäre. Der Rest ist bekannt: Mit der Trainerentlassung war praktisch der Schlußpunkt des Landesligagastspiels gesetzt. Zurück bleibt die Erinnerung an eine sehr schöne und erfolgreich abgeschlossene Saison mit zwei Meistermannschaften in einem Hause.

Aufstiegsmannschaft v.l.: R.Leichtfuß, M. Hendricks, W. Schulte, D. Schiel, H. Hannig, L. Didat, D. Stuchlik, Masseur P. Baranowski, Untere Reihe v.l.: A. Basan, Spielertrainer F. Strzelczyk, R. Will, J. Walloscheck, D. Kleinebeck, D. Fest, R. Brückner

Nach den Abstiegen aus der Landes- und Bezirksliga ist die Mannschaft in die Kreisliga A wieder gefestigt. Das Fortunen- Team gab mit dem Gewinn der Stadtmeisterschaft einen respektablen Einstand in das Spieljahr 1983/1984. Hier wurde der große Favorit VfB Bottrop mit 4:1 entzaubert. Der Aufstieg in die Bezirksliga schien greifbar, doch am Saisonende war das Ziel nicht erreicht. Also entließ man Adolf Winkler und verpflichtete Helmut Malessa, der nach 5 Jahren in seine alte Heimat zurückkehrte.
Mit Malessa fing alles auch sehr vielversprechend an. So siegte man im Pokal gegen hochdotierte Mannschaften wie SG Osterfeld, Rheingold Emmerich und Buschhausen 1912. Die Pokal- Saat schien zu gedeihen. Tüchtig geerntet werden sollte in der nächsten Runde auf Verbandsebene, so fuhr man am 23.12.1984 zum Verbandsliga- Spitzenreiter Hamborn 07. Eine Stunde lang konnten die rund 300 Fortunen- Fans auf eine vorgezogene Bescherung hoffen, verteidigte die Malessa-Elf bis zu diesem Zeitpunkt mit Glück und Geschick ein überraschendes 1:1. Durch zwei Abwehrschnitzer verlor man 4:1. Trotzdem erntete man doch reichlich Lob und Respekt und trat erhobenen Hauptes die Heimfahrt an.

Auch die zweiten Tabellenplätze in dieser Saison und in der Saison 1985/1986, die nicht zum Aufstieg führten, waren letzte Höhepunkte der 80er Jahre. Im Frühjahr 1987 wurde das neue Vereinsheim eingeweiht, da das alte Holzhaus einem Feuer zum Opfer fiel. Die Ursache für den Brand wurde nie gefunden. Hinter der hohlen Hand spricht man auf Rheinbaben immer noch von Brandstiftung. In den Jahren 1986/87 mit Malessa, 1987/88 mit Rolf Swynti, 1988/89 mit Helmut Kalhöfer, kämpfte der Verein gegen den Abstieg aus der Kreisliga A.

1990

Auch 1989/90 und 1990/91 kämpfte Trainer Robert Duda um den Verbleib in der Kreisliga A.

In der Saison 1989/90 stieg die zweite Mannschaft in die Kreisliga B auf. Besonders zu erwähnen wäre noch der Kampf gegen den Zwangsabstieg in der Saison 1989/1990 in die Kreisliga B. Nach zähem juristischen Tauziehen wird die Kreisliga A auf 17 Vereine erhöht. Ebenfalls hilfreich war eine Unterschriftenaktion, an der sich viele Bottroper und Oberhausener Vereine beteiligten. Auszug aus der WAZ am 07.06.1990:
 
„Grund für das Nachspiel am grünen Tisch war ein Protest der Vonderorter. Der Klub warf der Reserve von BW Oberhausen vor, in den letzten vier Begegnungen einen nicht spielberechtigten Kicker aus der „Ersten“ eingesetzt zu haben und der Ausschuss gab den Vonderortern jetzt Recht. Die Folge: BW Oberhausen II verliert 5 Punkte und ist erstr Absteiger. SV Vonderort und PSV Oberhausen werden jeweils 2 Zähler gutgeschrieben und bleiben ohne Relegationsspiele in der Kreisliga A – und Fortuna Bottrop verliert als „weinender“ Dritter die Relegationschance und steigt als zweiter Verein ab.“

Auch in der darauffolgenden Saison unter Halmut Kalhöfer (1991/1992), der ab April 1992 von Otto Annuss abgelöst wurde, kämpfte dr Verein gegen den Abstieg aus der Kreisliga A. Am Ende reichte es zum rettenden 14ten Tabellenplatz. Die Teams in der Saison 1991/1992:

1.Mannschaft stehend v.l.: H. Kalhöfer, S. Regniet, F. Dähn, D. Lüdke, M. Stempniak, U. Delfs, A. Ulinsky; Sitzend v.l.: M. Neumann, M. Ortmann, D. Pusch, A. Albani, S. Carl, M. Kinzel, R. Passlack

2.Mannschaft stehend v.l.: M. Finkenstaedt, M. Hendricks, P. Gornik, R. Kliewe, O. Klein, S. Bayran, E. Sabrowski, H. Kamyczek, B. Brückner, P. Mathiszik; Sitzend v.l.: D. Zapecki, D. Olzowka, M. Hottkowitz, N. Arslan, R. Muth, M. Oezgün

3.Mannschaft stehend v.l.: M. Pörschke, St. Rose, U. Kreienmeyer, D Bachhuber, M. Jacobs, H. Jacobs, M. Rieke, St. Große- Beck, M. Kühn, D. Arslan; Sitzend v.l.: H. Bahadir, D. Durak, J. Cir, E. Celik, J. Ok, D. Zapecki

In der Saison 1993/ 1994 übernahm am Ende der 1 Halbserie ein alter Bekannter die Geschicke auf Rheinbaben. Helmut Malessa übernahm den Trainerposten von Franz Dähn. Am Ende sprang der 9. Tabellenplatz heraus. Im Jahr danach übernahm Armin Dörk die erste Mannschaft. Das Ziel der Saison 1994/1995 hieß oberes Mittelfeld. Zu erwähnen ist noch der erste Einsatz in den Senioren von Roman Strzodka (heute R. Kaiser). Der frühere Joung- Star spielt noch heute für die Fortuna. Unzwar in der dritten Mannschaft. Am Ende der Saison belegte man einen ernüchternden 14. Platz in der Kreisliga A.

Auch in der Saison 1995/1996 sicherte man sich erst spät den Klassenerhalt. Man beendete unter dem neuen Trainer in dieser Saison Klaus Kuschewitz die Saison auf dem 12 Tabellenplatz. Mit Klaus Kuschewitz ging man auch in die zweite Spielzeit.

Die Hinrunde der Saison 1996/1997 wird vielen in Erinnerung geblieben sein, denn man schloss diese mit 6 Punkten aus 16 Spielen ab. Somit war man verdientes Schlusslicht der Kreisliga A. Nach 20 Spielen und 7 Punkten war dann schluss für Klaus Kuschewitz.

Der neue Fortunen- Trainer war ein Altbekannter: Helmut Malessa. Auch er konnte den Abstieg aus der Kreisliga A nicht entgegenwirken und somit musste man den harten Weg in die Kreisliga B antreten.
Die Kreisliga B Saison 1997/1998 wurde mit einem neuen Trainer begonnen. Patrick Gödecke sollte die Rheinbaben wieder in die Kreisliga A führen. Nach 5 Spieltagen warf der Trainer das Handtuch wegen beruflicher Gründe. Ab dem 5 Spieltag war auch die Saison für die Fortuna gelaufen. Alle Anstrengungen brachten keinen Erfolg. Die Fortuna stieg in die Kreisliga C ab.

Damaliger Fortunen-Youngster Roman Strozdka in der Partie gegen den SV Vonderort (1:4). Bis zur Saison 12/13 war Strozdka noch im Einsatz der dritten Mannschaft.

Mit dem neuen Trainer Christian Gräwingholt wollte man schnellstmöglich wieder in die Kreisliga B. Die erste Mannschaft in der Saison 98/99 spielte nun in der Grp. 3 und die zweite Mannschaft in der Grp. 2 der Kreisliga C. Beim SV Fortuna lagen Freud und Leid nah beisamen. Während die „Erste“ gegen die dritte Mannschaft von Sterkrade- Nord mit 2:4 unterlag, besiegte die „Zweite“ SV Vonderort III mit 6:0. Am Ende der Saison schaffte es der SV Fortuna in Gruppe 2 der Kreisliga C zur Meisterschaft.

Nach einjähriger Abstinenz war der SV Fortuna wieder in der Kreisliga B.

Aufstiegsteam stehend v.l.: Betreuer Lutz Radetzki, Torsten Mileszewski, Michael Lewandowski, Christian Schmidt, Stefan Panus, Michael Mierzowski, Thomas Pasternok, Uli Fleischer, Trainer Gräwingholt; unten v.l.: Marco Oehlert, Andreas Staufermann, Michael Szczepaniak, Marco Gräwingholt, Roman Strzodka, Dirk Zapecki u. Robert Drab

2000

In der Saison 1999/2000 übernahm Robert Duda das Ruder beim SV Fortuna. Nach dem Wieder- aufstieg wollte man auch in der Kreisliga B wieder oben mitmischen. Am Ende sprang der 7 Tabellenplatz heraus, man verlängerte mit Duda. Ein bitterer Beigeschmack der Saison war die Brandstiftung am Materialcontainer. Ein Container am Vereinsheim brannte vollständig aus.
Mittelfristig wollte man wieder in die Kreisliga A, erklärte der neue Vorsitzende des SV Fortuna Lutz Radetzki. Somit rüstete man in der Saison 2000/ 2001 den Kader mit elf neuen Spielern auf. Viele davon aus der eigenen Jugend. Auch unter den Neuzugängen aus der Jugend: Marco Hoffmann und Mirko Krause (bis 2016 Spieler in der 3.Mannschaft). Bis zum sechsten Spieltag blieb man ungschlagener Tabellenführer, dennoch reichte es am Ende der Saison nicht für den Aufstieg. Man wurde dritter in der Kreisliga B. Neben dem Platz spendete ein längjähriges Mitglied drei neue Übersee- Container. Diese füllten ab diesem Zeitpunkt das Loch, was die Brandanschlag auf die früheren Container verursacht hatte.
Vor der Saison 2001/ 2002 äußerte sich Fortunen Trainer Robert Duda so in der WAZ:

,,Nach dem undankbaren dritten Platz in der vergangenen Saison wird nun der Aufstieg in die Kreisliga angepeilt! Wir wollen es endlich packen!“

Nach einem durchwachsenden Start in die Saison setzte man sich ab dem dritten Spieltag an die Tabellenspitze. Am 26ten Spieltag war es dann endlich soweit. Die Fortuna stieg wieder in die Kreisliga A auf.

Mannschaft im Aufstiegsjahr: M.Hoffmann, M. Oehlert, S. Jörgensmann, M. Petritt, S. Panus, S. Kucharczyk, A. Felter, F. Metzdorf, S. Inam, B. Kracke, N. Aslantin, A. Stauver- mann, B. Nawarecki, S. Nawarecki, E. Eskin, D. Van Bruck, B. Ressnik, B. Gömez, F. Zie- bart, T. Macioszek, M. Jacobs, N. Asri, P. Philippcczyk, R. Strzodka, R. Drab, Ö. Basar, M. Marcinkowski, D. Borchert, S. Plura, H. Yilmaz, A. Kischka

Aufstieg 2001
In der Folgesaison 2002/ 2003 etablierte sich die Mannschaft des SV Fortuna Bottrop um Robart Duda in der Kreisliga A im Mittelfeld. Am Ende der Saison belegte man den 8. Tabellenplatz. Ein Jahr später, in der Saison 2003/ 2004, wollte man weiter in der Tabelle klettern. Man verbesserte sich um einen Tabellenplatz zum Vorjahr und landete auf dem 7.Platz. Herausstechend war der junge Stürmer der Fortunen, Sebastian Woelki (Heute 2.Mannschaft). Er erzielte in der kompletten Saison 20 Treffer für die Fortuna und war somit Topscorer auf Rheinbaben.

Die Saison 2004/2005 ging mit der Grundsteinlegung des neuen Vereinsheims des SV Fortuna los. Bürgermeisterin Cornelia Ruhkemper legte den Grundstein auf Rheinbaben im Juli 2004. Zur Winterpause belegte man den 9. Tabellenplatz. Kurze Zeit später hörte Robert Duda nach sechs Jahren auf: „Die Zusammenarbeit mit Ihm war und ist außergewöhnlich gut. Die Mannschaft braucht aber neue Impulse und daher haben wir uns einvernehmlich zu diesem Schritt entschlossen“, so der Vorsitzende Dr. Fleischer. Ab dem 21ten Spieltag stand Jürgen Sekula als neuer Trainer am Spielfeldrand. Am Ende landete man auf dem 5. Tabellenplatz.

Unter Jürgen Sekula holte man in der Saison 2005/2006 gleich 14 neue Spieler nach Rheinbaben. Nach den Abgängen von Spielern wie Fabian Blanik oder Sebastian Woelki zum VfL Grafenwald, holte man altbekannte Gesichter wie Marco Hoffmann, Christian Schmidt vom SV Vorwärts zurück. Die Saison schloss man auf Platz 7 ab. Ein Jahr später mischte man im unteren Mittelfeld der Tabelle rum. Am Ende wurde man doch noch auf den ersten Abstiegsplatz durchgereicht.

Fortsetzung folgt..
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SV Fortuna Bottrop 1932 e.V.

Postalische Anschrift:
Liebrechtstraße 46a
46240 Bottrop
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Sportanlage Anschrift:
Rheinbabenstraße 71a
46240 Bottrop
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